Wir waren auf Baltrum vom 14. – 23. Mai 2008
in der Jugendbildungsstätte des NTB
„Freizeit für Senioren“

 

Unser Freizeitleiterteam waren Frank und Viola Twele sowie Helga Herrmann und vom Vater Jahn waren es Ingrid Hauchstein, Hannelore Gille und Margot Gottesmann.

Bundesweit ist die Jugendbildungsstätte eine einzigartige Einrichtung auf der ostfriesischen Insel Baltrum. Wunderschön gelegen zwischen einer Dünenlandschaft und dem Wattenmeer mit den Salzwiesen am östlichen Ende der Insel. Baltrum hat eine Länge von 5 km und ist etwas 1,5 km breit. Sie ist die kleinste der ostfriesischen Inseln, autofrei, das „Dornröschen“ genannt, von Neßmersiel aus mit der Fähre erreichbar.

Treffpunkt aller Teilnehmer und Freizeitleiter ist Neßmersiel. Hier wird das Gepäck in einem Container mit der Aufschrift „NTB Baltrum“ verstaut, verschifft und per Pferdewagen bis zum Ziel transportiert. Uns bleibt dann nur noch der etwa eine halbe Stunde lange Fußmarsch am Rande der Salzwiesen und des Wattenmeeres mit seinen vielen Vögeln, die dort beheimatet sind. Schon hier spürt man das Besondere dieser Insel.

Geschlafen wird zu mehreren in einem Zimmer, je nach Beteiligung; daran gewöhnt man sich schneller als ich vor einigen Jahren dachte. Jeden Morgen gab es Frühsport mit Ingrid, dann Kaffeetrinken und dann noch der obligatorische „Hausputz“ nach Plan, den man immer im Auge haben musste....denn jede Gruppe ist dafür verantwortlich, alles sauber und in Ordnung zu halten.

Danach standen Unternehmungen bis zum Mittagessen meist zur freien Verfügung: eine kleine Wanderung durch die herrlichen Dünen oder entlang am Strand des Meeres bei Wind und Wellen – hier kann man die „Seele baumeln lassen“...... oder mal gemeinsam eine Inselumrundung.

Lustige, sportliche Wettkämpfe am Nachmittag  waren angesagt, meist nach dem Kaffee, den wir fast immer draußen in der Sonne genießen konnten. Die Abende verbrachten wir mit kleinen Kartenspielen, einem Besuch der Gitarrengruppe in Baltrum, oder wozu man eben mal Lust hatte .... und jeden Abend besuchte uns ein stolzer Fasan, der „sein Revier“ unter Kontrolle haben wollte ...

Erika überraschte uns eines Tages mir der Aussage, dass es hier Austern gäbe, wir wollten es nicht glauben und so nahm sie sich Walter mit, bewaffnet mit Werkzeug, damit er die festsitzenden Austern ablösen konnte – hat er dann auch bei Ebbe geschafft – und so sahen wir sie dann, die Austern, irgendwie runzelig und alt – so kamen sie wieder dorthin, wo sie herkamen – probiert haben wir sie  nicht, auch mit Zitrone konnte uns das nicht locken, nur den Wein dazu, den haben wir getrunken .......

Zum Abschluss unserer Freizeit gingen wir zum  „Kluntje“, einem heißbegehrten kleinen nostalgischen Lokal, tranken einen wunderbaren Tee, je nach Geschmack mit Sahne oder Rum und aßen die bekannte Ostfriesentorte, ein sagenhaftes Eis oder eine heiße Waffel mit Kirschen, ganz nach Wunsch.

So ging auch diese Baltrum-Freizeit wieder zu Ende. Wir können sie nur „weiterempfehlen“........

Margot Gottesmann                                       

Fotos unserer Baltrum-Freizeit 2008 (zum Start bitte Mausklick auf Bild)