Gefeiert
haben die Turner das Peiner Freischiessen anfangs im „Belvedere“ (heute
„Peiner Festsäle“). Ab 1893 folgte der Standortwechsel zum Hagenmarkt und
zur Marktstraße. Bis 1956 wurde in den traditionsreichen Räumen „Hagenschänke“
(heute „Owl Town Pub“), „Kaisersaal“ (heute Kino „Astoria“) und Turnhalle (heute
Ole Siegel) gefeiert. Übergangsweise wurde 1957 in der
Turnhalle (mit einem Zeltanbau) und 1958 in der „Alten Schützengilde“ (auf
diesem Areal steht heute das Rathaus) gefeiert.
1959
begann eine neue Freischiessen-Ära. Nach umfangreichen Umbau- und
Renovierungsarbeiten feierten die Jahner bis 1982 in den „neuen
Heiligen Hallen“ (bestehend aus Turnhalle und Zeltanbau) in der
Marktstraße. Die Stimmung und
die Harmonie der „langen Theke“
ist vielen Freischiessen Teilnehmern und Gästen unvergessen. Nach dem Verkauf
der Turnhalle 1982 begann eine weitere neue Ära. Königstafel, Tanzfläche und
Bestuhlung wurden in das Festzelt integriert. Die Einrichtungen der
„Markthalle“, später des „Take Off“ und der „Bierbörse“ wurden als
Thekenbereich und Disco genutzt.
Seit
2001 finden Peiner Bevölkerung und Auswärtige die Turnerkorporation mit
dem Peiner Walzwerker Verein und dem TSV Bildung auf dem Hagenmarkt – die
so genannten „Hagenmarktkorporationen“ erstmals gemeinsam am
Ursprung ihrer Namensgebung.